checknoEine kleine Erinnerung  ...

Bitte benutzen Sie keine Bioplastik-/-kunststofftüten, um Küchenbioabfälle in die Biotonne zu entsorgen.

Biotüten aus Papier sind besser.

Einige Bögen Tageszeitung sind auch bestens geeignet, um feuchte Bioabfälle einzuwickeln.

Hier lesen Sie, warum wir Sie darum bitten ...

Abfallbeutel - Bio und Öko und gut?

"Papier ist geduldig!" Sie kennen das Sprichwort und es trifft auch für die Beschreibungen auf den Verpackungen von Müll-, Abfall- und Bioabfallbeuteln zu.

  • Sie lesen dort Worte wie: "kompostierbar, weil aus Maisstärke; wasserfest; aus biologisch abbaubarer, kompostierbarer Folie; vollständig kompostierbar; auf Basis von Maisstärke; hilft Ihnen Ihre BIOmüllsammlung zu erleichtern ..." und anderes mehr.

  • Ganz gleich was aufgedruckt ist,  ... die sogenannten Biokunststoffe, auch Bio-Plastik genannt, werden zwar im Kompostierungs- bzw. Rotteprozess zersetzt, aber es dauert einfach zu lange. Ein Grund dafür mag sein, dass der "Biokunststoff" vielfach neben der Maisstärke auch Erdölanteile enthält. Und "richtige" Kunststoffe aus Erdöl brauchen bekanntlich bis zu 450 Jahre, bis sie sich mit Hilfe von Mikroorganismen "in Nichts" aufgelöst haben.

  • Benutzen Sie Bio-Plastik/-Kunststofftüten aus diesem Grund bitte nicht, zumindest nicht, um sie mitsamt der Bioabfälle in die Biotonne einzuwerfen. Wenn doch, dann die Bioabfälle ausschütten, so als würden Sie einen "richtigen" Kunststoffmüllbeutel benutzen.

 

Am besten, ...

Sie greifen, um Bioabfälle zu verpacken bzw. das Vorsammelgefäß auszukleiden, ausschließlich zu Beuteln und Tüten aus Papier oder zum altbewährten Zeitungspapier.

Diese Empfehlung können Sie auch hier nachlesen. Zitat: "Die optimale Art den Biomüll in einer Abfalltüte zu entsorgen, ist und bleibt die Papiertüte."

Vielen Dank!

 

 

Auch ein Zertifikat ändert nichts daran

Biokunststofftüten können zertifiziert werden.

Um das Zertifikat zu erhalten, müssen die Biokunststofftüten in zwölf Wochen vollkommen verrottet sein.

Der technisch gesteuerte Kompostierungs- bzw. Vergärungsprozess ist jedoch kürzer und die Biokunststofftüten sind noch nicht vollkommen verrottet, wenn der Qualitätskompost "fertig" ist. Sie müssen, genauso wie die wirklichen Kunststoff-/Plastiktüten, von denen sie nicht unterschieden werden können, aufwändig herausgesiebt werden.

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