Ihre Vorteile

Ja, sicher!

Getrenntsammlung hilft, Gebühren einzusparen!
  • Sie fragen sicher, ob Sie trotz der Gebühr für die Leerung der Biotonnen in Höhe von 2,00 € für die 120 Liter Biotonne bzw. 3,00 € für die 240 Liter Biotonne, einiges an Gebühren einsparen können?

Für die Modellversuchsphase gilt ...
  • Gemäß § 9 der Abfallgebührensatzung des Landkreises MOL 2017 zahlen Sie je Kilogramm, in Ihrer Hausmülltonne gesammelten Abfalls - also auch für Bioabfälle, die Sie über die Hausmülltonne entsorgen - 0,12 € pro Kilogramm. Wenn Sie also den organischen Teil Ihres Hausmülls über die Biotonne entsorgen, sinken die Leistungsgebühren.

  • Auch im Gebührenvergleich zum Laubsack, mit 1,94 € pro Sack und zur Banderole, mit 2,93 € pro Banderole/Bündel für die Entsorgung von Grün- und Gartenabfällen, wird die Biotonne für Sie günstiger.  In einen Laubsack passen maximal 20 kg, in eine Biotonne bis 50 kg (120 Liter Tonne) bzw. bis 95 kg, wenn Sie eine 240 Liter Tonne nutzen.

  • Und, für den Fall, Sie haben Grün- und Gartenabfälle bislang zu einer Kompostierungsanlage selber angeliefert, sparen Sie sich mit einer Biotonne ...
    a) Entgelte von 10 bis 22 € pro Kubikmeter Grünabfall und
    b) so manche Wege inkl. der damit verbundenen Treibstoff- und Fahrzeugkosten.

Fazit
Es lohnt sich, die Biotonne auzuprobieren!

Fakten und Zahlen

40 bis 50% Bioabfall im Hausmüll!

Der Anteil an Bioabfällen im Hausmüll beträgt durchschnittlich 40 bis 50%. 

  • Für die Bürger/-innen im Landkreis Märkisch-Oderland sind das, bei 125 kg Hausmüll pro Kopf und Jahr im Durchschnitt aller Einwohner,  immerhin 50 bis 75 kg an Bioabfällen, die gut für die Biotonne sind!

  • Gut für die Biotonne sind ebenfalls die Mengen an Grün- und Gartenabfällen, die die Kapazität der Eigenkompostierung überschreiten.

Zitat zum Thema

Pro Kopf und Jahr bis 380 Kilogramm!

Zitat

"Pro Einwohner fallen jährlich zwischen 50 und 80 kg Küchenabfälle an, wovon schätzungsweise 10 bis 15 kg/E*a Speisereste sind.

Die Gartenabfallmenge ist saison- und witterungsabhängig. Rasenschnitt und gejähtete Wildkräuter fallen während der gesamten Vegetationszeit an. Vertikutierabfälle, Baum- und Strauchschnitt, Laub sorgen für Mengenmaxima meist im Frühsommer und Herbst. In Abhängigkeit von der Gartennutzung liegt das Gartenabfallpotenzial zwischen 0,5 und 4 kg je m² Gartenfläche. Hieraus ergibt sich je nach Siedlungsstruktur ein einwohnerspezifisches Potenzial privater Gartenabfälle von 30 bis 300 kg/E*a.

Das Gesamtpotenzial privater Bioabfälle liegt damit zwischen 80 und 380 kg/E*a ..."

Zitat: Einführung und Optimierung der getrennten Sammlung zur Nutzbarmachung von Bioabfällen - Handbuch für öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, Planer und Entsorgungsunternehmen BGK e. V., VHE e. V., 2009 (zum Handbuch)



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